Kurz und Krass: Talsperre Zillierbach

Im Harz arbeiten, dort wo andere Urlaub machen ist toll.

Nach einem langen Arbeitstag bei Sonnenschein, am frühen Abend aufs Rad steigen und dann in die Berge fahren ist unbezahlbar.

Die frische Luft und eine tolle Aussicht auf Wernigerode waren die Anstrengungen der Bielsteinchaussee wert. Die Chaussee war länger und steiler als mir meine Erinnerungen an vergangene Wanderungen suggerierten.

Wernigerode

Die Radprofis lachen jetzt sicherlich. Ich musste drei oder vier Mal die Füße auf den Boden stellen, um zu verschnaufen.  Dennoch habe ich irgendwann Drei Annen Hohne erreicht und bin dann gleich weiter zur Talsperre Zillierbach geradelt.

Talsperre Zillierbach

Die Talsperre zeigte sich in der wolkenlosen blauen Stunde. Das Farbspiel war klasse. Bilder können dies leider nicht wirklich wiedergeben.

An der Talsperre war niemand außer mir. Die Ruhe der Natur war unbeschreiblich. Leider wurde es auch langsam dunkel. Deshalb ging es dann auch irgendwann weiter. Noch kurz die Aussicht auf der Sperre genießen, dann ging es zurück nach Wernigerode.

Aussicht von der Staumauer

Die Tour:

Anfang gehts bergauf und zum Schluss schön bergab.

-Start in Wernigerode

-Bielsteinchaussee

-Gasthaus Steinerne Renne

-Drei Annen Hohne

-Talsperre Zillierbach

-Ende in Wernigerode

Wandern im Ilsetal

Auf den Spuren vieler Anderer Menschen starteten wir im Ilsetal. Die Massen bogen in Richtung Ilsestein und wir in Richtung Froschklippen ab. Ab der Abbiegung waren wir komplett alleine.

Wir wanderten an einem kleinen, lauschigen Flußlauf zu den Froschklippen hinauf. Im Wald überkam uns die Farbenvielfalt des Frühlings. Altes Laub auf dem Boden mischte sich mit den grünen Blättern der Baumkronen. Der blaue Himmel rundete alles ab.

Irgendwann erreichten wir die Westerklippe. Von dort hatten wir eine schöne Aussicht auf den Brocken und das Ilsetal.

Unser Weg führte uns weiter zu den Froschfelsen. Das waren zwei kleine Felsen die kein Bild Wert waren. Den Stempel haben wir allerdings mitgenommen.  Der Weg ist schließlich das Ziel.

Nach kurzer Verwirrung wanderten wir weiter zur Taubenklippe. Dort erwartete uns eine schöne Aussicht auf´s Torfhaus und auf Stapelburg. Die Sicht war klar, wolkenlos und nicht diesig. Wir waren komplett alleine. Die Ruhe war grandios.

Aussicht Taubenklippe

Auf dem Weg zurück wanderten wir teilweise durch einen toten Wald. Der Borkenkäfereinschlag ist hier massiv ersichtlich. Monokulturen und Uni-„Kulti“ sind halt nicht gut…

Weiter ging es zur Stempelstelle Kruzifix. Keine Ahnung warum es hier einen Stempel gibt. Eine tolle Aussicht gibt es hier nicht. Genau genommen handelt es sich um eine Kreuzung. Vielleicht ist hier irgendwann etwas Beeindruckendes passiert.

Über das große Sandtal wanderten wir zurück nach Ilsenburg. Es ging entlang der Ilse. Sonne durchflutete das Tal und das Farbspiel von Blätterwerk und Ilse waren einfach nur klasse.

Das iPhone

Der Schrittzähler zeigte am Ende der Wanderung 24.550 Schritte und 16.8km an. Gemächlich bergan ging es nur anfangs. Das war schön.

Die Tour:

Start: Ilsetal Parkplatz

-Abbiegung Zanthierplatz in Richtung Westerklippe

-weiter bis zum Froschfelsen

-Wanderkarte studieren und bis zur Württemberger Bank wandern (Karte ist unbedingt erforderlich, weil die Beschilderung an dieser Stelle unzureichend ist)

-von der Württemberger Bank in Richtung Taubenklippe

-Ab Taubenklippe Rundweg folgen

-Ab Hauptweg weiter in Richtung Eckertalsperre bis zum Kruzifix

-Durch das große Sandtal bis ins Ilsetal

Ende Ilsetal

 

PS: Hier noch ein kleiner Nachtrag, weil die Froschklippen schon im ersten Kommentar vermisst wurden.

Froschklippen

Teufelsmauer

An der Teufelsmauer kann einer der schönsten Stempel des Harzes gesammelt werden.

Am Abend ergibt sich hier eine wunderbare Licht-und Schattenstimmung. Wenn man lang genug bleibt, geht die Sonne hinter dem Brocken unter.


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